Gemeinschaftsgarten Geltow

Lesezeit etwa: 2 Minuten

Wie kann in Geltow in Zeiten des Klimawandels eine zukunftsfähige Entwicklung stattfinden?

Ein öffentlich genutzter Gemeinschaftsgarten wird dafür sorgen, dass ein Treffpunkt entsteht, an dem ein Bewusstsein für Umweltthemen gebildet werden kann. Eltern können Obstbäume für ihre Kinder pflanzen. Menschen ohne eigenen Garten können hier Patenschaften für Hochbeete übernehmen. Wer einen eigenen Garten hat, findet hier Austausch über die Möglichkeiten, sich den sich ändernden klimatischen Bedingungen anzupassen.

Gerade in Krisenzeiten fördern Gemeinschaftsgärten die Selbstwirksamkeit und die Basiskräfte nachbarschaftlicher Gemeinschaften.

Inspiriert von den Essbaren Städten, die inzwischen weltweit zu finden sind, möchten wir, die Klima-Initiative und weitere engagierte Bürger*innen, auf einer öffentlich zugänglichen Fläche einen essbaren Garten entstehen lassen.

Die Fläche soll ein Ort der Begegnung werden mit einer Aufenthaltsqualität, die möglichst für alle Altersgruppen attraktiv ist. Hier wollen wir es den Menschen ermöglichen, ökologische Kreisläufe kennenzulernen und somit einen respektvollen Umgang mit der Natur fördern.

Aktionen, bei denen die Geltower Bewohner*innen eingeladen werden und sich einbringen können, stärken den sozialen Zusammenhalt. Ähnliche Projekte, Essbare Städte in Deutschland oder auch die „Incredible Edible“ („Unglaublich Essbar“) Bewegung in England bestätigen die positiven Effekte.

Weitere Aspekte, die wir als wichtig erachten, sind das allgemeine Kennenlernen von Wild- und Nutzpflanzen, die Erhaltung alter Obstsorten sowie die Nutzung und Vermehrung von samenfesten Sorten. Auch Elemente der Permakultur und des Waldgartenkonzepts sollen in die Gestaltung mit einfließen. Wir möchten damit auch die Menschen inspirieren, diese Aspekte in ihren eigenen Garten einfließen zu lassen und sie für naturnahes Gärtnern begeistern.

Weitere Informationen und Beiträge findest du hier: Gemeinschaftsgärten